Personalberatung: Personalberater Aufgaben

Personalberatung wird häufig auch als Executive Search bezeichnet und erlebt gerade in der aktuellen Zeit einen brisanten Aufschwung. Personalberatung BewerberauswahlIn Zeiten des allgemeinen Fachkräftemangels scheuen sich viele Unternehmer längst nicht mehr davor, einen Mitarbeiter zu beschäftigen oder eine externe Agentur zu engagieren, deren einzige Aufgabe es ist, Führungskräfte bzw. Facharbeiter anzuheuern. Die jeweiligen Mittel sind dabei manchmal durchaus fragwürdig, vor allem wenn es darum geht, einen Bewerber von einem anderen Unternehmen abzuwerben. Aus diesem Grund werden Personalberater auch häufig als Headhunter bezeichnet. Eine Titulierung, die aus dem Englischen stammt und ursprünglich im Zusammenhang mit dem Suchen und Finden von Verbrechern stand.

Heutzutage können Personalberater sich vor lukrativen Aufträgen allerdings kaum retten, jeder negative Beigeschmack scheint, zumindest für die großen Unternehmen, verschwunden zu sein und immer häufiger werden die Geschicke der Stellenbesetzung an diese Menschen abgegeben. Damit auch kleineren Unternehmen, die bisher noch nicht in direktem Kontakt mit einem Headhunter oder Personalberater getreten sind, trotzdem über die verschiedenen Vorteile, die ein solcher mit sich bringen kann, aufgeklärt werden, haben wir die nachfolgenden Ausführungen zusammengestellt.

Hierbei wird zunächst das berufliche Betätigungsfeld der Personalberatungen genauer unter die Lupe genommen, wobei konkret der Frage nachgegangen werden soll, welche Aufgabe ein Personalberater eigentlich übernimmt. Anschließend gilt es die einzelnen Vor- und Nachteile von Personalberatern aufzuzeigen sowie die verschiedenen Vergütungsmodelle, nach denen Personalberater honoriert werden, vorzustellen.

Personalberater Aufgaben

Personalberater sind in der Regel nicht nur in einem Feld tätig. Das gesamte Aufgabengebiet erstreckt sich nicht nur auf das Rekrutieren von neuen Arbeitnehmern für ein bestimmtes Unternehmen, sondern umfasst unter Umständen beispielswiese auch Angelegenheiten aus der Personalentwicklung, dem Personalmarketing oder der Personalwirtschaft.

Bei der Personalberatung kümmern sich ein oder mehrere Personalberater um die Besetzung freier Stellen innerhalb eines Unternehmens. Meist handelt es sich hierbei um Führungspositionen, die aufgrund des aktuellen Fachkräftemangels nur schwer zu besetzen sind. Der Personalberater führt dabei unter anderem die Bewerbungsgespräche mit den möglichen Kandidaten und sondiert, welche Bewerber für den zu vergebenden Posten in die engere Auswahl gelangen sollten. Die letztendliche Entscheidung obliegt aber schließlich der Unternehmensleitung selbst. Das bedeutet, dass dem Personalberater zwar viele Kompetenzen zugesprochen werden, selbiger letztendlich aber nur wenige Entscheidungsbefugnisse besitzt.

Es gibt unter anderem Personalberatung für den Mittelstand, Personalberatung in der Logistik sowie Personalberatung im Gesundheitswesen. Gerade in Bezug auf das Gesundheitswesen, in dem aktuell verstärkt Fachkräfte gesucht werden, finden sich bereits seit Jahren diverse Personalberater, die sich für große Unternehmen auf die Suche nach geeigneten Arbeitskräften begeben. Personalberater arbeiten aktuell mit verschiedenen Netzwerken wie beispielsweise XING, auf denen Mitarbeiter nicht nur angeheuert, sondern auch abgeworben werden können.

Die Vorteile eines Personalberaters

Wer zum Beispiel eine Personalberatung in Hamburg, eine Personalberatung in Düsseldorf oder eine Personalberatung in Bonn aktiviert, kann in der Regel davon ausgehen, dass er mit professionellen Personalberatern zusammenarbeiten wird, die über eine jahrelange Erfahrung in der Branche verfügen. Wettbewerbsvorteil durch PersonalberatungFür den Unternehmer spart dies Zeit und Energie, die er wiederum an anderer Stelle gewinnbringend investieren kann. Die Personalberater kennen sich auf dem spezifischen Arbeitsmarkt aus und wissen, wie sie Fachkräfte aktivieren können.

Darüber hinaus kann der Unternehmer sichergehen, dass ein Personalberater mit einem höheren Grad an Objektivität und Sachlichkeit an ein mögliches Bewerbungsgespräch herangeht. Ein Personalberater aus München beispielsweise, der von einem Unternehmer aus Bremen den Auftrag bekommt, einen Mitarbeiter einzustellen, ist emotional vollkommen ungebunden, was das Unternehmen angeht und kann dessen Interessen dementsprechend gut vertreten.

Die Nachteile einer Personalberatung

Untrennbar mit den Vorteilen verknüpft sind einige der Nachteile, welche die Beauftragung eines Personalberaters mit sich bringen kann. Hierzu gehört beispielsweise die abgegebene Kontrolle, die der Unternehmer zu verbuchen hat. Sobald der Personalberater sich auf die Suche nach geeigneten Kandidaten für eine ausgeschriebene Stelle macht, bleibt dem Unternehmer nichts anderes übrig, als zu warten. Er hat nun keinen direkten Einfluss mehr auf die Situation, bis der Personalberater ihm einen möglichen Bewerber präsentiert.

Dasselbe gilt für die Informationen, die der Personalberater an den potentiellen Arbeitnehmer herausgibt. Theoretisch wäre es möglich, dass der Recruiter diverse Betriebsgeheimnisse oder andere Interna an den Kandidaten herausgibt. Gerade dieser Faktor hängt unmittelbar mit der Tatsache zusammen, dass es sich bei dem Personalberater nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung handelt. Theoretisch darf sich dementsprechend jeder, vollkommen unabhängig von seine Erfahrung oder Ausbildung, als Personalberater bezeichnen. Damit Unternehmer in diesem Zusammenhang keinen falschen Personalberatern auf den Leim gehen, sollten Referenzen und Erfahrungen von Seiten des Personalberaters bereits beim ersten Gespräch nachgewiesen werden.

Die Vergütung von Personalberatern

Wenn ein Unternehmer sich dazu entschließt eine Agentur wie beispielsweise die Vesterling Personalberatung zu engagieren, um sich dem Problem eines Fachkräftemangels im eigenen Unternehmen entgegenzustellen, spielt meist der Kostenfaktor eine nicht unerhebliche Rolle. Kosten und Nutzen TastaturAufgrund der speziellen Kenntnisse der Personalberater können Ressourcen wie Zeit und Geld eingespart werden, was sich für den Unternehmer nicht nur langfristig rentiert. Damit die Aktivierung einer Agentur für Personalberatung allerdings tatsächlich lukrativ für den Unternehmer bleibt, sollte vorab eine Vergütungsberatung stattfinden. In dieser wird dem Unternehmer von Seiten des Personalberaters mitgeteilt, mit welchen Kosten für eine erfolgreiche Rekrutierung zu rechnen sind. Damit ein erster Eindruck von diesen Kosten entsteht, haben wir die wichtigsten Daten zum Vergütungsmodell eines Personalberaters nachfolgend zusammengetragen.

Das Honorar eines Personalberaters berechnet sich in der Regel anhand der Lohnabrechnung des neuen Mitarbeiters (siehe auch: Personalkosten berechnen), den der Personalberater erfolgreich ins Unternehmen geholt hat. Je nach Personalberater dürfte mindestens mit einem Drittel des nächsten Jahresgehalts für den neu eingestellten Mitarbeiter gerechnet werden, damit der Personalberater sich angemessen entlohnt fühlt. Dabei gibt es diverse Personalberater, die sich auf verschiedene Besoldungsgruppen spezialisiert haben und mit mehr oder weniger festen Honoraren arbeiten.

Zusätzlich können verschiedene Prämien anfallen, die beispielsweise dann fällig werden, wenn es dem Personalberater gelingt, binnen eines bestimmten Zeitraumes den gesuchten Mitarbeiter für das Unternehmen zu finden. Im Falle einer fehlgeschlagenen Vermittlung fällt meist ebenfalls eine Gebühr an, allerdings fällt diese generell niedriger aus als es der Fall gewesen wäre, wenn der Personalberater mit seinem Vorhaben erfolgreich gewesen wäre.

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