Outsourcing FAQ: Fragen & Antworten zur Auslagerung

Outsourcing FAQ

In dieser Outsourcing FAQ werden die häufigsten Fragen zum Thema Outsourcing beantwortet.

Was heißt Outsourcing auf Deutsch?

Das englische Wort Outsourcing wird häufig auch im Deutschen so verwendet. Die wörtliche Übersetzung ins Deutsche ist der Begriff “Auslagerung”. Beim Outsourcing werden somit beispielsweise Geschäftsprozesse ausgelagert.

Was bedeutet Outsourcing?

Callcenter

Mit Outsourcing meint man die Auslagerung von bestimmten Aufgaben oder Prozessen. Das können unterschiedliche Abteilungen sein, wie zum Beispiel der IT-Bereich, das Call-Center, das Online Marketing oder verschiedene Bereiche in der Produktion. Unterschieden wird darüber hinaus auch in Bezug auf geografische Gesichtspunkte. Häufig wird beispielsweise Offshore Outsourcing betrieben, was die Verlagerung der Produktion in einen anderen Kontinent bedeutet.

Eine genaue Definition des Begriffes Outsourcing sowie die unterschiedlichen Outsourcing-Modelle finden Sie in in diesem Beitrag auf der Startseite.

Wann ist Outsourcing sinnvoll?

Outsourcing ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die positiven Effekte die negativen Folgen übersteigen.

Wenn man durch eine Outsourcing Entscheidung zum Beispiel Kosten einspart und zusätzlich eine bessere Qualität erreicht, macht Outsourcing Sinn. Als Hilfestellung für Ihre Entscheidung finden Sie im folgenden Absatz eine Übersicht der wichtigsten Vor- und Nachteile in Bezug auf ein mögliches Outsourcing in Ihrem Unternehmen.

Was sind die wichtigsten Outsourcing Vor- und Nachteile? Pro und Contra

Outsourcing wird aus unterschiedlichen Gründen betrieben. Ein Grund, der häufig angegeben wird, sind Kostenersparnisse bei der Auslagerung der Produktion. Eine Detaillierte Übersicht über Pro und Contra in Bezug auf das Thema Outsourcing finden Sie auf unserer Startseite.

Vorteile

  • Stärkung der operativen und strategischen Marktposition durch Kostenreduktion
  • Kostenorientierte Verkürzung der Wertschöpfungstiefe
  • Einsparung von Produktions-, und Entwicklungskosten
  • Einsparung von Personal- und Dienstleistungsgemeinkosten
  • Konzentration auf unternehmerische Kernaktivitäten
  • Eventuell Abwerben kompetenter Mitarbeiter des Outsourcing-Dienstleisters

Nachteile

  • Verkürzung der unternehmensinternen Leistungstiefe und Wertschöpfungskette
  • Abhängigkeit vom Outsourcing-Dienstleister
  • Gefahr der Wirtschaftsspionage
  • Interessenkonflikte bei paralleler Tätigkeit des Outsourcing-Dienstleisters für ein
  • Konkurrenzunternehmen
  • Aufgabe von Schlüsselkompetenzen und Schlüsseltechnologien
  • Gefahr der Mitarbeiterabwerbung durch den Dienstleister

Was ist beim Outsourcing zu beachten?

Beim Outsourcing müssen viele Dinge beachtet werden. Der Outsourcing Dienstleister sollte mit Bedacht ausgewählt und die Verträge sorgfältig geprüft werden. Achten Sie hierbei vor allem auf die Punkte Sicherheit, Servicequalität und Verfügbarkeit.

Zudem sollte geprüft werden, ob die Qualität des ausgelagerten Bereichs auch nicht unter der Auslagerung leidet. Natürlich sollten auch alle rechtlichen Rahmenbedingungen abgeklärt werden. Wenden Sie sich vor Vertragsabschluss im Idealfall an einen Unternehmensberater oder Rechtsanwalt.

Was passiert beim Outsourcing mit den Mitarbeitern?

Das Outsourcing hat oft die Entlassung von Mitarbeitern zur Folge, aber nicht immer. Denkbar ist, dass die Mitarbeiter, die bisher für die auszulagernde Tätigkeit zuständig waren, in einem anderen Unternehmensbereich eingesetzt werden. Für den Mitarbeiter kann ein Outsourcing seines Tätigkeitsfeldes also durchaus auch eine neue Chance bedeuten.

Grundsätzlich gibt es somit zwei Möglichkeiten, wie die Zukunft eines Mitarbeiters im Rahmen eines Outsourcings aussehen kann:

  1. Der Outsourcing-Dienstleister übernimmt die betroffenen Mitarbeiter oder
  2. die betroffenen Mitarbeiter bleiben im bisherigen Unternehmen und erhalten dort neue Aufgaben.

Wie geht man beim Outsourcing vor?

Für die Beantwortung dieser Frage dient folgende Infografik, die ein mögliches Vorgehensmodell beschreibt.

Vorgehensmodell Outsourcing

Mögliches Vorgehensmodell beim Outsourcing

Wann begann das Outsourcing?

Der Begriff stammt ursprünglich aus den USA und wurde dort erstmals in den 1950er Jahren verwendet. Die ersten großen Auslagerungsverträge wurden in den 1980er Jahren in Bezug auf das IT-Outsourcing von Eastman Kodak und General Motors bekannt.

Seit der Jahrtausendwende wird Outsourcing weltweit in allen Branchen und Geschäftsbereichen angewandt. Die Vorteile haben nicht nur die großen Konzerne, sondern längst auch die klein- und mittelständischen Unternehmen für sich entdeckt.

Warum ist Outsourcing wichtig?

Ob Outsourcing in Ihrem Fall wichtig und ratsam ist, hängt von etlichen Faktoren ab. Um dies zu prüfen, sollten Sie sich an einen Outsourcing Dienstleister wenden. Nutzen Sie dafür gerne unser Kontaktformular, über welches Sie ein Angebot unseres Partner Outsourcing-Dienstleisters in Indien anfordern können.

Gewinn steigernGrundsätzlich sollte Ihnen immer bewusst sein, dass ein Outsourcing vor allem dann wichtig und sinnvoll ist, wenn Sie sekundäre Aufgabenbereiche auslagern. Dadurch können Sie sich auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren.

Sollten dann auch noch der Kostenfaktor stimmen, dürfte ein Outsourcing unter Umständen die richtige Entscheidung für Sie sein.

Weitere Infos zu Pro und Contra eines Outsourcings finden Sie hier.

Warum sollte man in der Logistik outsourcen?

Anlassgründe für eine Auslagerung der Logistik gibt es viele und sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Folgende Gründe sind daher nur als Beispiel zu sehen.

Gründe für ein Logistik Outsourcing

  • Große und teure Lagerräumlichkeiten: Können durch ein Outsourcing gekündigt oder für andere Bereiche (zB. Produktion) genutzt werden.
  • Starke Auslastungsschwankungen, die durch ein Outsourcing ausgelagert werden können.
  • Großer Fuhrpark: Kann durch ein Outsourcing vollkommen abgeschafft oder zumindest stark reduziert werden.
  • Reorganisation von Transport und Logistik im eigenen Haus wäre zu teuer: Wird im Rahmen eines Outsourcing-Projekts vom Outsourcing-Dienstleister übernommen.
  • Konzentration auf das eigene Kerngeschäft

All die oben genannten möglichen Gründe für ein eventuelles Auslagerungsprojekt in Bezug auf die Logistik zielen darauf ab, dass das Unternehmen effizienter, kostensparender und bestenfalls auch qualitativ besser transportiert und versendet. Dieses Ziel kann, richtig geplant und umgesetzt, mit Hilfe eines Logistik Outsourcings erreicht werden.

Warum sollte man nach Indien outsourcen?

Indien hat sich in den letzten Jahren immer mehr als Land für Outsourcing Projekte (vor allem im Bereich der IT) etabliert. Immer mehr deutsche Unternehmer und Gründer entscheiden sich dafür, Entwicklungsprojekte, ihr Call-Center oder andere Fachbereiche der EDV nach Indien auszulagern. Das kann Kosten sparen und die Qualität der Produktergebnisse deutlich verbessern. Dafür ist es jedoch wichtig, sich an den richtigen Dienstleister zu wenden.

Unser Partnerunternehmen in Indien hat sich auf Outsourcing Projekte von kleineren und mittleren Unternehmen spezialisiert. Füllen Sie unser Kontaktformular aus und lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot für eine mögliche Auslagerung erstellen. Nur so wissen Sie, ob ein Outsourcing nach Indien für Sie und Ihr Unternehmen gewinnbringend wäre.

Warum scheitern manche Outsourcing Projekte?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Outsourcing Projekte scheitern können. Manche Unternehmen wollen das Know-How wieder in das eigene Unternehmen zurückholen oder flexibler auf Nachfragespitzen reagieren können. Ein häufig genannter Grund ist auch die mangelnde Identifikation der Mitarbeiter des Dienstleisters mit dem eigenen Unternehmen.

Ebenfalls häufig Ursachen von gescheiterten Outsourcing Projekten sind falsche Erwartungen der Unternehmer und unzureichende Klärung hinsichtlich des Verantwortungsbereichs, der technischen Umsetzung und der gesetzten Ziele.

Mit einer guten Vorbereitung und klar festgelegten Leistungsbestandteilen des Dienstleisters kann einem Scheitern allerdings deutlich entgegengewirkt werden.

Wer haftet beim Outsourcing?

Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden. Solche Dinge müssen vertraglich direkt mit dem Dienstleister vereinbart werden.

Wie entstand das Outsourcing?

Die klassische “Make-or-Buy” Frage entstand erstmals in den 1950er Jahren in den USA.

Wie wirken Outsourcing und Wertschöpfung zusammen?

Dur ein gut durchdachtes profitables Outsourcing kann die Wertschöpfung eines Unternehmens optimiert werden. Dafür ist es wichtig, vorab eine genaue Analyse der Wertschöpfungskette im eigenen Unternehmen vorzunehmen. Nur so kann festgestellt werden, welche Bereiche auslagerungsfähig sind. In der Regel handelt es sich um Geschäftsfelder, die

  • keinen Wettbewerbsvorteil bringen
  • nicht das Kerngeschäft betreffen
  • durch die Auslagerung keine strategische Abhängigkeit durch Dritte entstehen lassen.

Wie wirkt sich Outsourcing auf den Unternehmenserfolg aus?

Wenn Kosten eingespart werden ohne dass die Qualität darunter leidet, kann das Outsourcing positive Effekte für den Unternehmenserfolg haben. Wichtig ist, neben den Kosten immer auch weitere Faktoren zu betrachten. Welche dies insbesondere beim IT-Outsourcing sind, erfahren Sie auf der Seite IT-Outsourcing.

Was ist der Unterschied zwischen Outsourcing und Offshoring?

Bei beiden Begriffen geht es um die Verlagerung von Dienstleistungen oder Teileproduktionen, damit enden aber auch die Gemeinsamkeiten. Beim Outsourcing bindet ein Unternehmen eine externe Firma in seine Wertschöpfungskette mit ein, indem es Teile seiner Dienstleistungen oder Produktionen an das Fremdunternehmen überträgt.

Beim Offshoring dagegen überträgt eine Firma Teile seiner Dienstleistungen oder Produktionen nur in das Ausland, behält dabei aber die volle Produktionskontrolle. Ein externes Unternehmen wird beim Offshoring folglich nicht benötigt.

Was bedeutet “Onsite-Outsourcing”?

Der Begriff bezeichnet eine Sonderform des Outsourcings, bei dem das Fremdunternehmen seiner vertraglich vereinbarten Tätigkeit nicht an seinem eigenen Unternehmenssitz, sondern in den Gebäuden des Auftraggebers nachgeht. Dies trifft beispielsweise zu, wenn ein IT-Dienstleister das hauseigene Netzwerk des Auftraggebers einrichtet und wartet.

Was sind Outsourcing-Strategien?

Der Begriff umfasst den gesamten Planungs- und Umsetzungsprozess, der mit der Auslagerung firmeninterner Tätigkeiten und Dienstleistungen an Fremdunternehmen einhergeht.

Dazu gehören unter anderem

  • Kosten-Nutzen-Analyse,
  • Bedarfsermittlung,
  • zeitliche und logistische Ablaufplanung,
  • Zieldefinitionen,
  • Benennung und Bewertung von Alternativen,
  • Laufzeiten
  • sämtliche Aspekte der Vertragsgestaltung

Eine nachhaltige Outsourcing-Strategie genügt auch übergeordneten, strategischen Vorgaben. Sie enthält Leitlinien zur Steuerung der künftigen Wertschöpfungstiefe und ist als eine Art Blaupause zumindest in Teilen flexibel und damit auf andere Unternehmensbereiche übertragbar.

Was ist der Unterschied zwischen Outsourcing und Cloud Computing?

Cloud Computing ist quasi ein Teilbereich des Outsourcings. Während der Begriff Outsourcing branchenunabhängig für sämtliche ausgelagerten Dienstleistungen und Teileproduktionen angewendet werden kann, bezieht sich der Begriff Cloud Computing lediglich auf externalisierte IT-Dienstleistungen. In diesem Fall vermietet der IT-Dienstleister bedarfsorientiert IT-Ressourcen an den Auftraggeber und rechnet diese flexibel und dynamisch – also je nach Nutzung – ab.

Wieviel kostet ein Outsourcing?

Nahezu jeder Betrag ist vorstellbar. Geben Sie als Privatmann oder Unternehmer dem Nachbarsjungen wöchentlich einen Euro dafür, dass er Ihnen täglich die Zeitung bringt, dann kostet Sie diese Outsourcing-Aktion genau einen Euro pro Woche. Die externalisierte Betreuung ihrer IT-Anlagen durch T-Systems kostet dagegen den Daimler-Benz-Konzern über 300 Millionen Euro pro Jahr.

Was sind Outsourcing-Dienstleister?

Dies sind Firmen, die Outsourcing-Dienste anbieten. Nachgefragt werden solche Dienste von Unternehmen, die eine Wertschöpfungsaktivität nicht (mehr) selber durchführen sondern stattdessen auslagern wollen. Darunter fallen insbesondere Transport & Logistik, Reinigung & Gebäudewartung, einfache Schreibtätigkeiten, Buchhaltung oder der IT-Bereich.

Was unterscheidet Outsourcing von einem normalen Lieferauftrag?

Beim Outsourcing vergibt eine Firma für einen längeren Zeitraum komplette Teilbereiche oder Geschäftsprozesse an einen Outsourcing-Dienstleister. Beide Partner binden sich in aller Regel für einen längeren Zeitraum mit einem flexiblen Vertrag, der sich an die jeweilige Marktsituation anpassen lässt.

Normale Lieferverträge dagegen besitzen eine deutlich kürzere Laufzeit, ihr Auftragsvolumen ist begrenzt, oftmals ist ein Liefervertrag bereits nach einer einzigen Lieferung abgeschlossen.

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