Beschäftigungsgrad berechnen: Formel & Definition

Der sogenannte Beschäftigungsgrad gibt an, wie sehr verfügbare Kapazitäten auch verwendet werden. Es geht also um das Verhältnis von der aktuellen Beschäftigung zur Planbeschäftigung. Es ist zum Beispiel sinnvoll, den Beschäftigungsgrad innerhalb eines Unternehmens zu wissen, um Optimierungsmaßnahmen der Auslastung entwickeln zu können. Denn: je höher die Auslastung von Maschinen und Mitarbeitern ist, desto produktiver ist das Unternehmen. Ein hoher Beschäftigungsgrad hat also geringere Stückkosten zur Folge. Die Angabe des Beschäftigungsgrads kann sich sowohl auf das ganze Unternehmen beziehen, aber auch auf einzelne Maschinen oder Fachabteilungen. Besonders wichtig ist ein hoher Auslastungsgrad für jene Unternehmen, die einen sehr hohen Anteil an Fixkosten haben. Dies sind zum Beispiel Autobauer, Energieversorger, Lebensmittelproduzenten und Flugzeughersteller.

Beschäftigungsgrad Formel: Beschäftigungsgrad berechnen

Nachfolgend finden Sie die Formel zur Berechnung des Beschäftigungsgrads – so können Sie den Beschäftigungsgrad berechnen:

Beschäftigungsgrad = (Ist-Beschäftigung / Plan-Beschäftigung) * 100

Als Ist-Beschäftigung wird die Anzahl der aktuell produzierten Produkte eingesetzt, als Plan-Beschäftigung hingegen die theoretisch mögliche Auslastung. Anschließend wird mit 100 multipliziert, um auf den Prozentwert zu kommen.

Praxisbeispiel Beschäftigungsgrad

Ein Unternehmen kann theoretisch mit den vorhandenen Ressourcen 1.000 Autos im Monat produzieren. Aufgrund von recht geringer Nachfrage werden zur Zeit aber nur 750 Autos im Monat produziert. Nachfolgend finden Sie die Berechnung.

Damit liegt der Beschäftigungsgrad in diesem Beispiel bei (750/1.000) * 100 = 75%